

Beschreibung
Wahrnehmungsvignetten entspringen einer phänomenologischen Methode der pädagogischen Praxis und Forschung. Sie schließt Wahrnehmungen, Beschreibungen und Reflexionsphasen für eine professionelle inklusive Haltungsentwicklung und Diagnostik ein. Autorentext Ang...Wahrnehmungsvignetten entspringen einer phänomenologischen Methode der pädagogischen Praxis und Forschung. Sie schließt Wahrnehmungen, Beschreibungen und Reflexionsphasen für eine professionelle inklusive Haltungsentwicklung und Diagnostik ein.
Autorentext
Angelika Wiehl, Dr. phil., Hochschuldozentin für Erziehungswissenschaft und Waldorfpädagogik am Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität der Alanus Hochschule Alfter am Standort Mannheim.
Inhalt
1 Wahrnehmungsvignetten in der pädagogischen Ausbildung. Einleitung .................................................................................................... 9 Dank .......................................................................................................... 14 Teil 1 Wahrnehmungsvignetten als phänomenologisch-pädagogische Methode 2 Phänomenologisch-methodische Grundlagen der Arbeit mit Wahrnehmungsvignetten .......................................................................... 17 2.1 Zu den Sachen selbst: phänomenologische Reduktion und Gegebenheit (Husserl, Marion) .......................................................... 21 2.2 Gegebensein leibhaftiger Selbstheit in der Anschauung (Husserl, Marion) .............................................................................. 26 2.3 Mitsein und leibliche Existenz (Heidegger, Merleau-Ponty, Böhme) .................................................. 28 2.4 Aufmerksamkeit erzeugt einen Horizont (Husserl, Merleau-Ponty, Waldenfels) ................................................ 32 2.5 Verstehen und Anerkennen des Fremden und Anderen (Heidegger, Husserl, Lévinas, Waldenfels) .......................................... 35 2.6 Empathie intentionales oder irreführendes Einfühlungsvermögen? (Fuchs, Breithaupt, Breyer) ................................................................ 40 2.7 Goetheanistische Phänomenologie ein Übungsweg. Exkurs ..................43 3 Wahrnehmen und Beobachten zwei phänomenologische Herangehensweisen ......................................... 47 3.1 Atmosphäre als primärer Gegenstand der Wahrnehmung ................... 49 3.2 Wahrnehmen offen-intentionale Hinwendung mit allen Sinnen ..... 54 3.3 Beobachten aufmerksam-fokussierende Weltzuwendung ................. 63 3.4 Übungen des Wahrnehmens, Beobachtens und Denkens ................... 71 3.5 Wahrnehmungsvignetten zeigen Spuren der Aufmerksamkeit .................80 4 Staunen als phänomenologisch-pädagogische Fähigkeit des Mitseins ........................................................................................... 86 4.1 Alltägliches Staunen in der Arbeit mit Wahrnehmungsvignetten ........ 88 4.2 Staunen ist immer Anfang ein philosophischer Exkurs .................... 95 4.3 Verwundern und Befremden im kindlichen Staunen ........................ 100 4.4 Staunend den pädagogischen Blick weiten ....................................... 105 4.5 Staunen kommt vor Wissen. Ausblick .............................................. 108 5 Wahrnehmungsvignetten schreiben eine phänomenologisch kreative Methode ............................................. 111 5.1 Ich habe die Schrift geprüft .......................................................... 112 5.2 Problemaufriss und Systematik phänomenologischer Beschreibung ................................................................................... 115 5.3 Die Wahrnehmungsvignette als Grenzgang leibphänomenologischer Beschreibung ............................................ 119 5.4 Phänomenologie und Kreativität Widerspruch oder Ergänzung? ......................................................... 122 5.5 Anwendung des Vier-Phasenmodells für das phänomenologischkreative Schreiben der Wahrnehmungsvignetten .............................. 127 5.6 Variationen phänomenologischer Texte: Phänomenologische Beschreibung, Vignette, Anekdote, Erinnerungsbild und Wahrnehmungsvignette ................................................................... 134 5.7 Wahrnehmungsvignetten schreiben ................................................. 141 Teil 2 Anwendung der Wahrnehmungsvignetten in (heil-)pädagogischen Kontexten 6 Professionelle pädagogische Haltungsentwicklung ............................... 147 6.1 Haltung Habitus Beliefs Ethos ................................................ 148 6.2 Beliefs versus Haltung ...................................................................... 152 6.3 Professionelle Haltung in (heil-)pädagogischen Berufsfeldern .......... 153 6.4 Professionelle pädagogische Haltung im Kontext von Inklusion ....... 157 6.5 Professionalisierung der pädagogischen Haltung .............................. 160 6.6 Übungen zur Entwicklung eines pädagogischen Ethos ..................... 163 7 Wahrnehmungsvignetten als Reflexionsmedium ................................... 176 7.1 Reflexion im erziehungswissenschaftlichen Diskurs .......................... 177 7.2 Reflexionsfähigkeit versus Reflexionskompetenz/Reflexivität ............ 179 7.3 Einschub: Von der Analyse zur Synthese .......................................... 181 7.4 Zwischenfazit und Ausgangsposition für unser Handeln .................. 182 7.5 Konsequenzen für die Ausbildung oder das Studium angehender Pädagog*innen .............................................................. 183 7.6 Einschub: Arbeitsmodell eines biographie-theoretischen Ansatzes ........................................................................................... 185 7.7 Reflexionsebenen mit Wahrnehmungsvignetten ............................... 186 7.8 Reflexionsspirale mit den Wahrnehmungsvignetten ......................... 189 7.9 Beispiele aus Reflexionsprozessen ..................................................... 191 7.10 Einschub: Phänomenologie im Bezug zu Inklusion und Exklusion Ableismus .............................................................. 201 7.11 Reflexion in der Ausbildung: Ausblick ............................................. 203 8 Vorübungen diagnostischer Kompetenz mit Wahrnehmungsvignetten ........................................................................ 206 8.1 Diagnostische Kompetenzen im Wandel .......................................... 206 8.2 Verstehende Diagnostik versus Kategorisierung ................................ 211 8.3 Wahrnehmungsvignetten als Ergänzung zur Kinderkonferenz ......... 214 8.4 Phänomenologie in der Diagnostik .................................................. 216 8.5 Wahrnehmungsvignetten als Medium verstehender Diagnostik .......... 218 8.6 Übungen zur pädagogischen Diagnostik .......................................... 220 8.7 Potenzial der Wahrnehmungsvignetten in Bezug auf pädagogische Diagnostik. Ausblick .................................................. 232 9 Wahrnehmungsvignetten für eine innovative pädagogische Professionalität. Ausblick ....................................................................... 233 Verzeichnisse ................................................................................................ 241 Zitierte Wahrnehmungsvignetten und andere beschreibende Texte ................ 241 Literatur ........................................................................................................ 243 Autorinnen ................................................................................................... 262