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Rechtsgeschichte

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Das Standardwerk zur Einführung in die Rechtsgeschichte Die Rechtsgeschichte gliedert sich in zahlreiche Einzelfächer, wobei der E... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Standardwerk zur Einführung in die Rechtsgeschichte Die Rechtsgeschichte gliedert sich in zahlreiche Einzelfächer, wobei der Einteilung in Römisches und Deutsches Recht besondere Bedeutung zukommt. Diese Trennung scheint derzeit in Rückbildung begriffen zu sein. Das aus der Lehrpraxis entstandene Buch trägt dieser Entwicklung Rechnung. Behandelt werden die antiken römischen Grundlagen, Grundzüge des germanischen und des deutschen Rechts seit dem Mittelalter ebenso wie Rezeption des römischen Rechts und Humanismus bis hin zu den modernen Kodifikationen und dem Phänomen der Globalisierung. Ein Kapitel zum Nationalsozialismus und zu den Rechtsbildungen nach 1945 sowie zur Rechtsentwicklung in der DDR und der Bundesrepublik runden den Band ab. Das Standardwerk liegt jetzt in einer sechsten durchgesehenen und aktualisierten Auflage vor. Es eignet sich vorlesungsbegleitend für Studierende der Rechtswissenschaft und dürfte darüber hinaus für Historiker von großem Gewinn sein. Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Apple, Libri, Thalia) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.

Autorentext
Prof. Dr. Stephan Meder hat den Lehrstuhl für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Hannover inne.

Klappentext

Das Standardwerk zur Einführung in die Rechtsgeschichte

Die Rechtsgeschichte gliedert sich in zahlreiche Einzelfächer, wobei der Einteilung in Römisches und Deutsches Recht besondere Bedeutung zukommt. Diese Trennung scheint derzeit in Rückbildung begriffen zu sein. Das aus der Lehrpraxis entstandene Buch trägt dieser Entwicklung Rechnung. Behandelt werden die antiken römischen Grundlagen, Grundzüge des germanischen und des deutschen Rechts seit dem Mittelalter ebenso wie Rezeption des römischen Rechts und Humanismus bis hin zu den modernen Kodifikationen und dem Phänomen der Globalisierung.

Ein Kapitel zum Nationalsozialismus und zu den Rechtsbildungen nach 1945 sowie zur Rechtsentwicklung in der DDR und der Bundesrepublik runden den Band ab.

Das Standardwerk liegt jetzt in einer sechsten durchgesehenen und aktualisierten Auflage vor. Es eignet sich vorlesungsbegleitend für Studierende der Rechtswissenschaft und dürfte darüber hinaus für Historiker von großem Gewinn sein.

Dieser Titel ist auf verschiedenen e-Book-Plattformen (Amazon, Apple, Libri, Thalia) auch als e-Pub-Version für mobile Lesegeräte verfügbar.



Inhalt
Einleitung 15 1. Wo anfangen? 15 2. Vom römischen Recht zum europäischen ius commune 18 3. Wo stehen wir heute? 23 1. Kapitel Das altrömische Recht 25 1. Das Zwölftafelgesetz 27 2. Zum Inhalt des Zwölftafelgesetzes 29 2.1 Vermögensrecht 31 2.1.1 Die Libralakte 32 Mancipatio 32 Nexum 36 2.1.2 Stipulatio 37 2.2 Familienrecht 39 2.3 Straf- und Deliktsrecht 43 3. Die Entstehung des Rechts aus der Gewalt 47 2. Kapitel Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der römischen Rechtskultur 55 1. Interpretatio 57 1.1 Emancipatio 57 1.2 In iure cessio 58 1.3 Interpretatio extensiva 59 2. Der Legisaktionenprozess 61 3. Prätorisches Recht 62 3.1 Das Ende der Priesterherrschaft 63 3.2 Der Formularprozess 64 4. Das Völkergemeinrecht (ius gentium) 66 5. Römische Juristen der Frühklassik 68 5.1 Der Einfluss des Hellenismus 69 5.2 Soziale Stellung und Tätigkeitsfelder 70 5.3 Die Rechtsschulen der Sabinianer und Prokulianer 71 6. Rechtsfortbildung durch Abbau von Förmlichkeiten 72 3. Kapitel Der Prinzipat 79 1. Libertas, potestas und auctoritas 80 2. Römisches Juristenrecht unter dem Prinzipat 82 3. Römische Juristen der Hoch- und Spätklassik 86 4. Rechtsquellen unter dem Prinzipat 88 4.1 Das Senatus Consultum Velleianum als Beispiel 90 4.2 Geschriebenes und ungeschriebenes Recht 93 5. Die Ehegesetzgebung des Augustus 95 4. Kapitel Die römische Spätzeit bis zur Justinianischen Kodifikation 99 1. Rechtsquellen und Rechtsliteratur in der Zeit der Nachklassik 100 2. Rechtsfortbildung durch Kaiserrecht 104 3. Die Teilung des Reiches 105 4. Die Kodifikation unter Justinian 109 5. Resümee und Ausblick 114 5.1 Das Kommentierungsverbot 114 5.2 Das justinianische Gesetz als Kodifikation 117 5. Kapitel Germanische Rechte zwischen Antike und Frühmittelalter 121 1. Das durch die Germania des Tacitus vermittelte Germanenbild 121 1.1 Ehe und Stellung der Frauen 123 1.2 Erziehung und Erbrecht 124 1.3 Gerichtsbarkeit 124 1.4 Gefolgschaft 126 1.5 Kampf und Kampfbereitschaft als größte Tugenden 127 2. Frühmittelalterliche Stammesrechte 128 2.1 Rechte der Westgoten und Burgunder 129 2.2 Rechte der Franken und Langobarden 131 2.3 Rückschlüsse auf das ursprüngliche germanische Recht? 134 2.4 Kompositionensysteme 138 3. Karl der Große als Gesetzgeber 141 4. Ausblick: Die Teilung des fränkischen Reiches 142 6. Kapitel Die mittelalterliche Kirche und das kanonische Recht 147 1. Vom Eigenkirchenwesen zum Investiturstreit 147 2. Zweischwerterlehre 151 3. Corpus iuris canonici 153 4. Beispiele kanonistischen Rechtsdenkens 156 4.1 Das Streben nach Gleichstellung der Geschlechter 158 4.2 Pacta sunt servanda 161 4.3 Sonstige Rechtsbildungen 164 7. Kapitel Rechtsbildungen im deutschen Mittelalter 171 1. Sachsenspiegel und Tochterquellen 172 2. Beispiele mittelalterlichen Rechtsdenkens in Deutschland 175 2.1 Schadensersatz und Strafe 177 2.2 Handlungs-, Rechts- und Geschäftsfähigkeit 180 2.2.1 Rechtsfähigkeit 181 2.2.2 Geschäftsfähigkeit 183 2.3 Einfluss des Sachsenspiegels auf Deutsches Privatrecht 184 3. Reich und Reichsrecht in Mittelalter und Früher Neuzeit 184 8. Kapitel Die Rezeption des römischen Rechts in Bologna und die Entstehung der Universitäten 191 1. Die Entstehung der Universitäten 191 2. Die Schule der Glossatoren 197 3. Das römische Recht in Frankreich 200 4. Das römische Recht in England 202 5. Die Schule der Kommentatoren 203 9. Kapitel Juristischer Humanismus 209 1. Allgemeine Erscheinungen des Humanismus 209 2. Juristischer Humanismus in Italien 211 3. Juristischer Humanismus in Frankreich 216 4. Juristischer Humanismus in den Niederlanden 218 10. Kapitel Feudalrecht und Stadtrecht 223 1. Lehnswesen 223 2. Grundherrschaft 230 3. Leibeigenschaft 233 4. Die Stadt als Insel personaler Freiheit 236 11. Kapitel Die Rezeption des römischen Rechts in Deutschland 243 1. Theoretische und praktische Rezeption 244 2. Rezeptionsjuristen und Praktiker im 16. Jahrhundert 246 3. Usus modernus im 17. und 18. Jahrhundert 252 12. Kapitel Die Naturrechtsschule 261 1. Naturrecht als überpositives Recht 261 2. Historisches Naturrecht als Vernunftrecht 262 3. Geistesgeschichtliche Voraussetzungen des Naturrechts 263 4. Hugo Grotius 265 5. Zwischenergebnis 267 6. Naturrechtliche Strömungen in Deutschland 268 Samuel Pufendorf (1632 1694) 269 Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 1716) 270 Christian Thomasius (1655 1728) 274 Christian Wolff (1679 1754) 275 7. Vor den Kodifikationen im 18. und 19. Jahrhundert 277 13. Kapitel Einzelne Kodifikationen: Bayerische und preußische Gesetzgebungswerke, Code civil und österreichisches ABGB 281 1. Das bayerische Gesetzbuch 281 2. Das Preußische Allgemeine Landrecht 283 3. Der französische Code civil 287 4. Das Österreichische ABGB 291 5. Gesamtwürdigung der Naturrechtskodifikationen 294 14. Kapitel Gründung der historischen Schule und erste Generation der Savigny-Schüler 299 1. Der Kodifikationsstreit 299 2. Person und Werk Savignys 302 3. Savignys Methodologie und das BGB 304 4. Würdigung der Haltung Savignys im Kodifikationsstreit 309 5. Historische Schule und Germanistik 310 6. Die erste Generation der Savigny-Schüler: Puchta 314 7. Puchtas Nachfolger Friedrich Ludwig von Keller 321 15. Kapitel Pandektenwissenschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts 325 1. Bernhard Windscheid (1817 1892) 325 2. Rudolph von Jhering (1818 1892) 333 2.1 Die erste Werkperiode: Begriffsjurisprudenz 334 2.2 Die zweite Werkperiode: Kritik der Begriffsjurisprudenz 336 3. Weitere Gemeinrechtler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts 337 4. Werke des Deutschen Privatrechts 338 16. Kapitel Kodifikationen unter dem Einfluss der Pandektenwissenschaft: Sächsisches BGB, Deutsches BGB und Schweizerische Zivilgesetzgebung 341 1. Die Kodifikation von Teilgebieten und das Sächsische BGB 341 2. Die Entwicklungen nach Gründung des Zweiten Deutschen Reiches 343 3. Die drei Entwürfe des Bürgerlichen Gesetzbuchs 347 4. Die Systematik des Bürgerlichen Gesetzbuchs 353 5. Schweizerische Zivilgesetzgebung 354 5.1 Das Schweizerische Obligationenrecht (OR) 356 5.2 Das Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) 357 17. Kapitel Globalisierung von Recht und Rechtswissenschaft durch die historische Schule 363 1. Westeuropa 364 1.1 Frankreich 364 1.2 Italien 366 1.3 Österreich 369 1.4 Schweiz 371 2. Osteuropa 374 2.1 Russland 375 2.2 Ungarn 378 3. Länder des Common Law 381 3.1 England 381 3.2 USA . 383 4. Resümee und Ausblick 385 18. Kapitel Fortbildungen des Gesetzesrechts im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts 389 1. Formales und materiales Recht 390 1.1 Autonomie des Rechts 391 1.2 Trennung von Recht und Moral 392 1.3 Negativität des juristischen Freiheitsbegriffs 394 1.4 Bürgerlich-liberales Sozialmodell? 398 2. Methodenstreit 400 2.1 Freirechtsbewegung 401 2.2 Interessenjurisprudenz 402 2.3 Begriffsjurisprudenz als Bollwerk menschlicher Freiheit gegen staatliche und richterliche Willkür? 405 19. Kapitel Die Zeit des Nationalsozialismus (1933 1945) 413 1. Das Ermächtigungsgesetz 414 2. Verabschiedung des subjektiven Rechts 415 3. Preisgabe des Gleichheitssatzes 416 4. Germanistik versus Romanistik 418 5. Führerprinzip und Gefolgschaft 421 6. Die Entkoppelung von Richter und Gesetz 423 7. Reform der Juristenausbildung, Abschied vom BGB und Volksgesetzbuch 426 20. Kapitel Nachkriegszeit 433 1. Überblick über die Ereignisse nach der Kapitulation 433 2. Rechtspflege und Rechtswissenschaft in der sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR 436 2.1 Begriffsjurisprudenz, Interessenjurisprudenz und historischer Materialismus 437 2.2 Beseitigung des Prinzips der Gewaltenteilung 439 2.3 Rückschritte in der Gesetzgebungslehre 440 2.4 Weitere Merkmale des Rechtsbegriffs in der sozialistischen Gesellschaft 441 3. Rechtspflege und Rechtswissenschaft in den Westzonen und der späteren Bundesrepublik 443 3.1 Renaissance des Naturrechts 444 3.2 Entstehung und Inhalt des Grundgesetzes 446 3.3 Begriffsjurisprudenz, Interessenjurisprudenz und Wertungsjurisprudenz 449 21. Kapitel Wo stehen wir heute? 455 1. Zivilrecht, Bürgerliches Recht und Privatrecht 456 1.1 Das Sonderprivatrecht 458 1.2 Entwicklungen in einzelnen Teilgebieten des Privatrechts 460 1.2.1 Vertragsrecht 460 1.2.2 Exkurs: Pacta sunt servanda? 464 1.2.2.1 Zunahme von Formgeboten 464 1.2.2.2 Pacta sunt servanda und Privatautonomie 467 1.2.3 Deliktsrecht 469 1.2.4 Familienrecht 471 2. Probleme der Verfassungsauslegung und der Drittwirkung von Grundrechten 475 3. Strafrecht 478 4. Ausblick: Vom Erbe der historischen Schule zu einer Theorie transnationaler Rechtsprozesse 479 Abkürzungen 488 Nützliche Internet-Adressen 493 Personenverzeichnis 495 Sachverzeichnis 501

Produktinformationen

Titel: Rechtsgeschichte
Untertitel: Eine Einführung
Autor:
EAN: 9783825248857
ISBN: 978-3-8252-4885-7
Format: Paperback
Herausgeber: Uni-Taschenbücher
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 511
Gewicht: 508g
Größe: H182mm x B121mm x T34mm
Veröffentlichung: 01.10.2017
Jahr: 2017
Auflage: 6. A.