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Die perfekte Liebhaberin

  • Taschenbuch
  • 256 Seiten
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Leseprobe
Vergnüglich bringt Lou Paget ihren Leserinnen Dinge bei, die "ihr" mehr Selbstbewusstsein in Sachen Sex geben - und von ... Weiterlesen
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Beschreibung

Vergnüglich bringt Lou Paget ihren Leserinnen Dinge bei, die "ihr" mehr Selbstbewusstsein in Sachen Sex geben - und von denen "er" garantiert nie genug bekommt: Zu Beginn stehen Tipps für eine erotische Atmosphäre und vielversprechende Kusstechniken im Mittelpunkt. Dass selbst das Benutzen von Kondomen absolut sexy sein kann, ist nur eine von zahlreichen Erfahrungen, die Lou Paget weitergibt. Oral- und Analsex, zwanzig aufregende Spiele mit den Händen und viele illustrierte Sex-Stellungen gehören zu den Künsten der perfekten Liebhaberin. Ein Buch, das schon beim Lesen Lust auf mehr macht.

Autorentext
Lou Paget ist Sex-Expertin und -beraterin. Seit 1993 veranstaltet sie Seminare zu den Themen Sexualität und Aids. Artikel über sie und ihre Arbeit sind bereits in großen Zeitschriften wie Cosmopolitan und Playboy erschienen. Ihre ersten beiden Bücher Die perfekte Liebhaberin und Der perfekte Liebhaber waren auf Anhieb international erfolgreich.

Klappentext

Vergnüglich bringt Lou Paget ihren Leserinnen Dinge bei, die »ihr« mehr Selbstbewusstsein in Sachen Sex geben - und von denen »er« garantiert nie genug bekommt: Zu Beginn stehen Tipps für eine erotische Atmosphäre und vielversprechende Kusstechniken im Mittelpunkt. Dass selbst das Benutzen von Kondomen absolut sexy sein kann, ist nur eine von zahlreichen Erfahrungen, die Lou Paget weitergibt. Oral- und Analsex, zwanzig aufregende Spiele mit den Händen und viele illustrierte Sex-Stellungen gehören zu den Künsten der perfekten Liebhaberin. Ein Buch, das schon beim Lesen Lust auf mehr macht.



Leseprobe
Im Konferenzraum eines eleganten Privatclubs haben sich zehn bis fnfzehn Frauen im Alter von zwanzig bis Mitte fnfzig um einen Tisch versammelt. Der Tisch ist mit Silberbesteck und Leinenservietten gedeckt und mit frischen Blumen dekoriert. Es ist abends, und das gedfte Licht lt eine erwartungsvolle Stimmung aufkommen.
Meine Damen, dies ist eine der vielen Entscheidungen, die Sie heute Abend treffen mssen. Ich stehe am Kopfende des langen, rechteckigen Mahagonitisches.
Einige Frauen tragen Designerkostme, andere legere Freizeitkleidung, und wieder andere haben sich fr den Downtown-Hip-Look entschieden. Die Frauen starren stumm auf die Mitte des Tisches, wo ich eine Auswahl von ungsgegensten ausgebreitet habe, die allgemein als Dildos bezeichnet werden.
Ohne zu viel Rcksicht auf politische Korrektheit zu nehmen, wen Sie bitte die gewnschte Farbe - wei schwarz oder kakaobraun - und die bevorzugte Gr - 20, 17, 15 oder das allseits beliebte 12 Zentimeter lange Executive-Modell.
Ich hre ein paar unterdrckte Lacher und lle die Neulinge an. Meine Damen, bitte wen Sie jetzt einen ungsgegenstand aus.
Eine gro, schlanke Teilnehmerin Mitte vierzig sagt: Muss ich das nehmen, was ich als Original zu Hause habe?
Lautes Gelter. Die Frauen schauen sich an - sie knnen die Komik der Situation kaum fassen. Nachdem ich nun schon seit fast sechs Jahren in den USA und Kanada Seminare ber Sexualitdurchfhre, weiich, dass dies der Augenblick ist, in dem das Eis gebrochen ist: Die Frauen, die mehr ber Sex erfahren und vor allem lernen wollen, wie sie zu einer besseren Liebhaberin werden knnen, entspannen sich langsam.
Die perfekte Liebhaberin ist die Zusammenfassung und Erweiterung dieser Seminare und enth nicht nur die Dinge, die ich durch meine Forschungsarbeit gelernt habe, sondern auch das, was ich von den vielen Teilnehmerinnen meiner Seminare erfahren habe. In diesem Buch werden Sie immer wieder ihre Stimme (und die ihrer Mer) hren, wend sie - von Frau zu Frau - ihre Geheimnisse verraten. So erkle eine 55-jige Hausfrau aus Seattle: Ich habe festgestellt, dass Neues in Sachen Sex nicht nur etwas fr die Generation meiner Kinder ist. Nach dem Tod meines Mannes habe ich neue Bekanntschaften geschlossen, und in meinem Alter MUSS ich einfach etwas ber Safer Sex wissen.
Ich mchte Ihnen deutlich machen, in welchem Geist dieses Buch geschrieben wurde. Es war nie meine Absicht, mich hinzusetzen und in einem Buch zu beschreiben, wie man einem Mann Vergngen bereitet. Natrlich werden die hier gebotenen Informationen hauptslich dem Mann in Ihrem Leben zugute kommen, doch mir geht es um drei Dinge: Sie in Ihrem Frausein zu besten, die IntimitIhrer Liebesbeziehung zu erhhen, und Ihnen und Ihrem Partner die Mglichkeit zu geben, Sex auf ganz neue Art zu genien.
Obwohl wir von Natur aus wissen, worum es im Prinzip beim Geschlechtsverkehr geht, macht uns das nicht unbedingt zu grortigen Liebhaberinnen. Das werden wir erst. Ich war jedoch schon immer der Meinung, dass man alles, was man auch tut, gut machen sollte. Finden Sie nicht auch, dass man Dinge, die man gut macht, viel mehr genie? Beim Sex ist das nicht anders. Er sollte keine mechanische Handlung sein, sondern eine Erfahrung, die man von Anfang bis Ende genie. Damit Ihnen das gelingt, mssen Sie wissen, was Sie tun.
Aurdem bin ich der Ansicht, dass jede Frau das Recht auf sexuelles Wissen hat. Sie werden feststellen, dass die Erkenntnis darber, was man mit dem mlichen Krper anfangen kann, nicht nur Vergngen, sondern auch Macht verleihen kann. Im Gegensatz zu dem, was man uns in der Vergangenheit weismachen wollte, hat es nichts Undamenhaftes an sich, Herrin des Schlafzimmers zu sein. Sexuelles Knnen ist genauso Teil des Frauseins wie die Mutterschaft, und zu lernen, wie man zur perfekten Liebhaberin wird, lt uns in allen Bereichen des Frauseins erfolgreicher sein.
Aus diesen Grnden und weil ich von den Teilnehmerinnen meiner Seminare darum gebeten wurde, habe ich beschlossen, ein Buch zu schreiben, das Frauen die Kunst des Sex lehrt, und ich hoffe, dass ich Ihnen anregende Ideen vermitteln kann, um Ihrem Partner Vergngen zu bereiten, das seine wildesten Erwartungen bertrifft.
Wahrscheinlich haben alle die ersten Dinge in Sachen Sex in der Gesellschaft von Freundinnen gelernt, in deren Kreis wir sicherlich auch darber gelacht haben. Die meisten erinnern sich bestimmt noch lebhaft daran, wie peinlich es war, als unsere Mtter sich abmhten, uns die Tatsachen des Lebens zu vermitteln, oder wie wir versucht haben, uns im Aufklngsunterricht mglichst unauffig zu verhalten, damit uns die Lehrerin nicht auffordern wrde, vor der ganzen Klasse einen Vortrag zu halten. Gleichzeitig erinnern wir uns an wunderbare Wochenenden, an denen wir im Schlafanzug in einem Kreis von fnf oder sechs Freundinnen gespannt zuhrten, wenn die Mhen mit eren Schwestern von erstaunlichen Dingen berichteten, die sie durchs Schlsselloch beobachtet hatten. Diese Geschichten waren wie das Evangelium fr uns und glaubhafter als die Worte von Mttern oder Lehrern. Wir haben gekichert und schockiert getan, aber insgeheim konnten wir es kaum abwarten, Sex selbst zu erleben. Damals schien uns Sex wie ein fantastisches, aufregendes Abenteuer.
Als wir Jahre spr endlich bereit waren, unser aufregendes Abenteuer auszuleben, wussten wir kaum mehr als die Dinge, die uns von den lst verloren gegangenen Geschichten jener eren Schwestern noch im Gedtnis geblieben waren. Wahrscheinlich war uns der Gedanke, Sex zu erleben, nicht mehr ganz so fremd, aber wir wussten im Grunde immer noch nicht, was wir tun sollten.
Erschwert wurde das Ganze noch durch das Gefhl, dass wir auch nirgendwo erfahren konnten, wie man es macht, einmal ganz davon abgesehen, wie man es gut macht. Weder Mtter noch Lehrer hatten bei ihren Versuchen zur Sexualerziehung irgendwelche Anweisungen gegeben. Unseren Mttern knnen wir im Grunde keine Schuld geben: Wenn sie tatslich etwas ber die Techniken wussten, war es ihnen viel zu peinlich, ihr Wissen an die Tochter weiterzugeben. Und ein Lehrer, der im Unterricht sexuelle Techniken angesprochen he, w seinen Job sicher bald los gewesen.
War es fr uns schon als junge Frauen schwierig, ber Sex zu reden, so wurde es mit zunehmendem Alter noch schwieriger. Als junge Frau nicht zu wissen, was man im sexuellen Bereich tun kann, ist unangenehm und bisweilen peinlich, aber es ist nicht mit der Unzullichkeit zu vergleichen, die man empfindet, wenn man in einem Alter, in dem man es eigentlich wissen sollte, Fragen zu diesem Thema stellen muss.
Genau wie mir war es vielen anderen Frauen immer peinlich, mehr ber Sex wissen oder die eigenen Fertigkeiten auf diesem Gebiet verbessern zu wollen, ja, manche schn sich deshalb sogar. Denn welche Dame mchte schon gut im Bett sein? Oder anders ausgedrckt: wie kann sie zugeben, dass sie gut im Bett sein mchte, und dabei gleichzeitig eine Dame bleiben? Fr mich ist dieses Dilemma auf meine Erziehung zurckzufhren: er Sex spricht man nicht, man stellt keine Fragen, und sexuelle Aktivitn sind vllig tabu. Wie konnte ich unter diesen Voraussetzungen also etwas ber Sex lernen? Mer konnten sich durch Erfahrung zum perfekten Liebhaber entwickeln. Tatslich wurde dies von ihnen sogar erwartet. Wenn Frauen jedoch ber die entsprechenden Erfahrungen verfgten, spiegelte sich dieses gleich in einem schlechten Ruf wider. Dabei handelt es sich um eine Doppelfalle: Einerseits gibt es die Moralvorstellung, dass man darber keine Fragen stellen sollte, weil es schlecht ist, wend andererseits gelehrt wird, dass Sex eine Form der Manipulation ist, mit der man seinen Mann kontrollieren kann.
Keine der beiden Mglichkeiten hat fr mich je Sinn ergeben. Ich wnschte mir den goldenen Mittelweg: praktische, wirklichkeitsnahe Informationen, die es mir ermglichen wrden, mich mit meiner Sexualitwohl zu fhlen. Ich glaubte, dass Sex Ausdruck und Feier meiner Gefhle sein sollte; und alles, was ich mir wnschte, war brillanter Sex mit dem einen Mann meiner Wahl. Das schien mir eigentlich keine zu gro Erwartung zu sein.
Wohin wenden wir uns Frauen im Allgemeinen, um sexuelles Knnen zu entwickeln? Eine Steuerberaterin aus Chicago meinte: Bei den meisten von uns ist unser sexuelles Knnen nur so gut wie das unseres besten Liebhabers - und den haben wir wahrscheinlich seit der Schulzeit nicht mehr gesehen.
Oft sind Mer bereits sexuell aktiv, wend junge Mhen noch abwarten, und wir verlassen uns darauf, dass sie uns zeigen, wo's lang geht. Leider ist Sexunterricht aber meistens das Letzte, an das sie denken. Sie gehen stattdessen schnurstracks auf den Orgasmus zu. Und wenn der schon nicht zu erreichen ist, mchten sie ihm zumindest mglichst nahe kommen. Junge Mer wollen sehen, wie weit sie bei Frauen gehen drfen. Sie wissen mglicherweise, wie es geht, aber nicht unbedingt, wie man es gut macht. Ideal ist daher eine feste Beziehung, in der wir uns (endlich) wohl genug fhlen, um Fragen zu stellen und zu experimentieren, und dabei am meisten lernen.
Ein anderer Weg zu sexuellem Wissen besteht darin, Sex an mglichst vielen verschiedenen Merkrpern zu ben und dabei durch Ausprobieren ein gewisses Selbstbewusstsein in Sachen Sex zu erlangen. Ich glaube jedoch, dass dies bei unserem heutigen Wissensstand ber sexuell bertragbare Krankheiten keine kluge Entscheidung ist. Das Risiko, an AIDS zu erkranken oder sich dabei andere Krankheiten zuzuziehen, ist einfach zu gro Wahrscheinlich wollen die meisten Frauen auch gar nicht mit vielen verschiedenen Mern intim werden, und fr Frauen, die in einer festen Beziehung leben, ist dies sowieso keine Alternative.
Als ich beschloss, mehr ber Sex zu erfahren, begab ich mich auf die Suche nach einer Quelle, die mir helfen wrde, die entsprechenden Fgkeiten zu erlernen, genau wie ich es in anderen Bereichen meines Lebens getan hatte. Wie ich bereits erwt habe, glaube ich fest daran, dass man all die Dinge, die man regelmg tut, auch gut machen sollte. Und von all den Dingen, die eine Frau besonders gut machen will, schien mir die intime Liebe zu einem Mann eine natrliche Priorit Damals stand ich kurz vor meiner ersten richtigen Liebesbeziehung mit einem Mann, mit dem ich fr immer zusammen sein wrde, wie ich hoffte (daraus ist zwar nichts geworden, aber das ist eine ganz andere Geschichte). Mit natrlicher Neugier ausgestattet, begab ich mich also fest entschlossen auf die Suche nach zuverligen Informationen ber Sex, die mir sinnvoll erscheinen und meine Wertvorstellungen nicht verletzen wrden. Als Erstes wte ich zu diesem Zweck Bcher aus, und wegen seines erotischen Rufs war das erste das Kamasutra.
Das Kamasutra gilt als eine der esten und maeblichen schriftlichen Quellen zu sexuellen Techniken und Liebeslust und wurde ursprnglich im vierten Jahrhundert nach Christus verfasst. Es wurde von einem Brahmanen und Religionsgelehrten namens Vatsyayana zusammengestellt, der sein Material in Lehrbchern sammelte, die auf das vierte Jahrhundert vor Christus zurckgehen. Seitdem wurde das Werk mehrmals aktualisiert und ergt und in viele Sprachen bersetzt. Das Kamasutra war mir seit Jahren ein Begriff, und es erweckte in meiner Vorstellung immer eine Vision sinnlicher Erotik. Als ich das Buch schlieich aufschlug und zu lesen begann, war ich aus zwei Grnden berrascht. Der erste Aspekt dieses faszinierenden und umfangreichen Werks, der mich schockierte, war die freizgige Einstellung zur Sexualitim alten Indien. Die Darstellung des Liebesakts zwischen Mern und Frauen in diesem Buch warf bei mir die Frage auf, warum und wie Sex in der modernen Geschichte je zu dem Tabuthema werden konnte, das es oft ist. Aurdem befasst sich das Kamasutra offen und unerschrocken mit Themen wie Liebesaffn, Ehe, Ehebruch, Bigamie, Gruppensex, Prostitution, Sadomasochismus, mlicher und weiblicher Homosexualitund Transvestismus.
Der zweite Aspekt, der mir beim Lesen auffiel, war die Tatsache, wie nutzlos diese Anleitungen fr die Frau von heute sind. Damit will ich nicht sagen, dass das Buch nicht faszinierend w, denn das ist es auf jeden Fall. Es ist zudem sehr unterhaltsam, und es bietet eine wunderbar detaillierte Darstellung der alten indischen Kultur. Doch statt seinem Ruf als Handbuch fr sexuelle Techniken fr beide Geschlechter gerecht zu werden, ist es eher ein Handbuch zur Sexualerziehung fr pubert Jungen und junge Mer im Indien des vierzehnten Jahrhunderts. Das Kamasutra beschreibt die drei damals aktuellen Ziele im Leben eines Mannes (Tugend, Reichtum, Liebe) und wie sie durch die Kunst der Erotik erreicht werden knnen. So beschreibt das Buch beispielsweise das Verhalten eines wohlerzogenen Brgers (er muss regelmg baden und in seinem Zimmer ein separates Bett fr Prostituierte haben), und es erkl die feine Kunst, ein Mhen zu verfhren (einschlieich Anweisungen dazu, wie man seinen Rcken und seinen Kopf kratzt, zlich bei und anpustet). Das Buch bietet sogar Ratschl und die richtige Etikette fr besonders delikate Situationen wie beispielsweise den Umgang mit mehr als einer Ehefrau und die Verfhrung der Ehefrauen anderer Mer.
Die im Kamasutra dargestellte indische Kultur legte gron Wert auf sexuellen Ausdruck und Erfllung. Erotisches Vergngen galt als gttlich, und der Wunsch, Genuss zu schenken, war genauso wichtig, wie Vergngen zu empfangen. Dennoch hat das Buch eine eindeutig mliche Perspektive. Obwohl den Techniken, mit denen einer Frau Lust bereitet werden kann, viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist offensichtlich, dass die hier weitergegebenen Informationen eher auf Beobachtung als auf Gespren zwischen den Partnern beruhen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Frauen damals tatslich gefragt wurden, was sie nun in diesen gttlichen Zustand versetzt. Ich mchte Ihnen ein Beispiel geben. Teil zwei des Kamasutra widmet sich amoursen Avancen. Dies ist ein Ausschnitt aus dem Kapitel ber Umarmungen:

Auf seiner Seite liegend, lt er sein bestes Glied auf ihr wie auf einer Zuchtstute ruhen, oder er liegt auf ihr, wobei der Teil seines Krpers unterhalb des Nabels auf der Scham des Mhens ruht, und er presst sein Instrument an seinen Krper, ohne in es einzudringen. In diesem Augenblick ffnet sich das Geschlecht des Mhens, bererregt, speziell wenn es ein gros Organ hat. Die Lenden fest gegen die Scham des Mhens stond, packt er es bei den Haaren und hockt ber ihm, um es zu kratzen, zu bein und zu schlagen.

Hrt sich das fr Sie sehr vergnglich und lustvoll an? Selbst wenn man hin und wieder nichts gegen ein wenig Grobheit beim Liebesspiel einzuwenden hat oder sich gerne mal den Po versohlen lt, wrde es mir nicht gerade gefallen, wie eine Zuchtstute fest gehalten und gekratzt, gebissen und geschlagen zu werden. Dennoch glaube ich, dass man den Frauen damals in Indien im Gegensatz zu heute mit mehr Respekt begegnete, obwohl sie wahrscheinlich missverstanden wurden. Trotz dieser Behandlung wurden Frauen in Vatsyayanas ursprnglicher Version des Kamasutra hoch gescht. Das Buch weist eindeutig darauf hin, dass es aus der Sichtweise des Mannes als Ehre galt, von einer Frau begehrt zu werden, und die Verfhrung einer Frau galt als Form der Kunst. Doch die Kunst ist und war schon immer ein subjektives Phmen, wie wir alle wissen, und die Perspektive des Mannes ist fr die Frau nicht unbedingt gleichbedeutend mit Vergngen.
Ich wollte Ihnen mit diesem Auszug aus dem Kamasutra zeigen, wie leicht es ist, im Bereich Sexualtechnik irrelevante Informationen zu erhalten. Ich lernte zwar viel ber die indische Kultur im vierzehnten Jahrhundert und erhielt einige sehr interessante Tipps zu sexuellen Positionen, aber insgesamt entsprach das Buch nicht meinen Erwartungen und enthielt nicht die Informationen, die ich brauchte. Und so setzte ich meine Suche nach praktischem sexuellen Wissen fort.

Produktinformationen

Titel: Die perfekte Liebhaberin
Untertitel: Sextechniken, die ihn verrückt machen
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783442162635
ISBN: 978-3-442-16263-5
Format: Taschenbuch
Herausgeber: Goldmann
Genre: Partnerschaft & Sexualität
Anzahl Seiten: 256
Gewicht: 246g
Größe: H182mm x B121mm x T19mm
Jahr: 2000
Auflage: 47. A.
Land: DE
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