

Beschreibung
In der Veröffentlichung werden Kinderzeichnungen aus dem 20. Jahrhundert gezeigt. Diese Zeichnungen bieten einzigartige Einblicke in die Erfahrungen junger Menschen während Kriegs- und Verfolgungszeiten, einschließlich des Holocaust. In der Veröffentlichung we...In der Veröffentlichung werden Kinderzeichnungen aus dem 20. Jahrhundert gezeigt. Diese Zeichnungen bieten einzigartige Einblicke in die Erfahrungen junger Menschen während Kriegs- und Verfolgungszeiten, einschließlich des Holocaust.
In der Veröffentlichung werden Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen aus dem 20. Jahrhundert vorgestellt. Diese Zeichnungen bieten einzigartige Einblicke in die Erfahrungen junger Menschen während Kriegs- und Verfolgungszeiten, einschließlich des Holocaust. Die Werke stellen eine Auswahl der Arbeiten dar, die von der UNESCO am 10. April 2025 in das Weltdokumentenerbe aufgenommen wurden, eine Sammlung, die auch das Tagebuch der Anne Frank enthält. Die Arbeiten stammen aus 17 führenden Archiven und Museen in Europa und Kanada. Gemeinsam mit ihrem Forschungsnetzwerk IRAND haben Jutta Stroeter-Bender und Kunibert Bering dieses Konvolut erarbeitet, aus dem eine Auswahl in Blicke auf die Welt" vorgestellt wird. Die Zeichnungen zeigen, wie Kinder und Jugendliche Gewalt und Trauma verarbeiten und ihre eigene Reflexions- und Identitätssprache entwickeln. Sie dienen als Brücke zwischen Generationen und Kulturen, bewahren ein universelles kulturelles Erbe und eröffnen neue Perspektiven auf Konflikte und Frieden. Diese Zeichnungen vermitteln jedoch nicht nur die Schrecken des Krieges, sondern auch Hoffnung und den Wunsch nach einer besseren Zukunft, was sie zu wertvollen Zeugnissen der menschlichen Widerstandsfähigkeit macht.
Autorentext
Prof. em. Dr. Kunibert Bering: 1998 bis 2020 Lehrstuhl für die Didaktik der Bildenden Künste an der Kunstakademie Düsseldorf. Er publiziert zur Kunst des Mittelalters und der Renaissance, zur Skulptur des 20. Jahrhunderts und zur Kunstdidaktik. Prof. em. Dr. Jutta Ströter-Bender: 2000 bis 2019 Lehrstuhl für Kunst (Malerei) und ihre Didaktik an der Universität Paderborn. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. kulturelle Bildung, historische Kinderzeichnungsforschung, die Vermittlung des UNESCO-Weltdokumentenerbes und ihr Child Art Archive in Meisenheim. Die Autor:innen sind seit 2017 Gründer und Koordinatoren von IRAND (International Research, Archives Network Historical Children's Drawings).
Klappentext
Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen des 20. Jahrhunderts berichten von Zeiten des Krieges und der Verfolgung, vom Holocaust und vom Überleben. Die Bilder öffnen Fenster zu den Erfahrungen junger Menschen, deren Leben durch Trauma und Verlust, aber auch durch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft geprägt wurde. Die Arbeiten stammen aus 19 weltweit bedeutenden Sammlungen in Archiven, Museen und Universitäten. Mehrere Konvolute konnten erst kürzlich wiederentdeckt und hier erstmals publiziert werden. Die im Buch präsentierten Zeichnungen, von denen ein großer Teil im Jahr 2023 für das UNESCO-Weltdokumentenerbe nominiert wurden, gelten als visuelle Zeugnisse von außergewöhnlichem Wert. Sie sind eine Brücke zwischen den Generationen und Kulturen und geben einen einmaligen Einblick in die Weltbilder und Erlebnisse der Kinder. Begleitet von wissenschaftlichen Analysen, zeigt der Band "Blicke auf die Welt", wie Kinder und Jugendliche durch ihr Gestaltungsvermögen die Gewalt in ihrer Umgebung verarbeiten und dabei eine eigene Sprache der Reflexion und Identitätsbildung entwickeln. Dieses Buch lädt dazu ein, ihre Stimmen zu hören - Stimmen, die ein universelles kulturelles Erbe bewahren und neue Perspektiven auf Konflikte und Frieden eröffnen.
Inhalt
Dank 1 Zur Einführung 2 Erster Weltkrieg 1917-1918. Werke aus der Zeichenklasse von Franz iek, Wien 1914-1915. Zeichnungen aus der Sammlung des Museums Elbinsel Wilhelmsburg (Hamburg) 1916. Die Kriegszeichnungen von Ernst Hopp (11 Jahre) 1914-1918. Jungenzeichnungen zum Ersten Weltkrieg Musée de Montmartre, Paris 3 Zwischen den Weltkriegen 41 1924-1929. Reformpädagogik. Die Sammlung der Volksschullehrers Wilhelm Daiber (Stein, Nürnberg) 1925. Das Schulbuch der Lehrerin Olga Raffaeli. Gemeinschaftsarbeit aus Sassari (Sardinien) 1936-1939. Zeichnungen von evakuierten Kindern aus dem Spanischen Bürgerkrieg (San Sebastián) 1936-1939. Schulzeichnungen aus dem Spanischen Bürgerkrieg (San Sebastián) 4 Zweiter Weltkrieg 59 1936-1941. Die Sammlung Adrienne Jouclard mit Zeichnungen junger Mädchen aus Paris 1940-1944. »Die Verteidigung des Territoriums«. Schulzeichnungen aus der Sammlung Prof. Weidmann (Zürich) 5 Vertreibung und Genozid 1934-1942. Die Sammlung jüdischer Kinderzeichnungen von Julo Levin (Düsseldorf ) 1941-1945. Friedl Dicker-Brandeis' Sammlung von inderzeichnungen aus dem »Ghetto Theresienstadt« (Terezín) 1942. »Journal de Chabannes«.Eine Jugendzeitschrift aus einem jüdischen Kinderheim (Merial de la Shoah, Paris) 1943-1944. Die Zeichnungen der Kinder aus dem Maison d'Izieu 1945-1946. Zeichnungen von jugendlichen Überlebenden der Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald (Zürich) 1946. Polnische Kinder- und Jugendzeichnungen zur Dokumentation der Verbrechen der Deutschen Wehrmacht, der Gestapo und der SS (Warschau) 6 Nachkriegszeit 1946. Ruinenbilder. Die Sammlung von Prof. Kurt Arnscheidt (Düsseldorf) 1945. Der Camp Föhrenwald Folder (für F. M. Wilson) 1946. Das »Danke-Buch« für die Lebensmittelhilfe aus Irland (Saarbrücken) und Danke-Bilder für die Schweiz 1950. Friendship. Freundschaft, Amitié, Amicizia, Friendship, Filia, Ystävyys, Przyjazn: Die erste Ausgabe der Jugendzeitschrift des Pestalozzi Kinderdorfes, Trogen, Schweiz 7 Abstracts