

Beschreibung
Wenn man mit Kindern malen will, wenn man ihre Fähigkeit, sich in Bildern auszudrücken, angemessen fördern will, muss man als Voraussetzung ihre Bildsprache verstehen. Knut Philipps versucht mit diesem Buch, Eltern und Erzieher/innen die Bildsprache des Kindes...Wenn man mit Kindern malen will, wenn man ihre Fähigkeit, sich in Bildern auszudrücken, angemessen fördern will, muss man als Voraussetzung ihre Bildsprache verstehen.
Knut Philipps versucht mit diesem Buch, Eltern und Erzieher/innen die Bildsprache des Kindes und ihre Eigengesetzlichkeiten zu erschließen.
Kurz und bündig, übersichtlich und verständlich ist hier zusammengestellt, was Eltern und Erzieher/innen als theoretische Grundlage über das Malen mit Kindern wissen sollten.
Mit 176 meist farbigen Abbildungen wird der begleitende Text anschaulich gemacht. Ein Augenschmaus für jeden, der Freude daran hat, wie Kinder sich mit der erlebten Welt in eigenen Bildzeichen auseinandersetzen.
Streng geht der Verfasser mit Klischees, Schablonen und einseitigen Bastelangeboten ins Gericht.
Was für ein fabelhaftes Buch! Der Text informiert trotz seines vergleichsweise geringen Umfangs ausgezeichnet; man merkt, dass der Autor hier seine lebenslange Erfahrung zusammenfasst. Und das in dieser Konzentriertheit trotzdem so gut lesbar und nachvollziehbar hinzukriegen großes Kompliment. Ein hilfreiches Buch für die, die in diesem Bereich arbeiten. Aber nicht nur! Es ist auch für nicht aktive Pädagogen (wie mich), wenn sie auch nur ein bisschen Interesse an Kunst und an Kindern haben, geradezu spannend zu lesen und anzugucken. Und vergnüglich. Ich würde es sogar ohne weiteres Kunstinteressierten empfehlen diese Bilder anzuschauen ist ebenso aufregend wie der Gang durch eine Ausstellung. Damit meine ich alle Bilder, nicht nur die letzten aus dem Archiv Kinderkunst. Ein wunderbares Buch. Erstaunlich preiswert, finde ich übrigens. Dr. Ulla Schacht, Bremen, Ex-Grundschullehrerin Wahrnehmungs- und Gestaltungsreichtum unserer Kinder gilt es von frühester Kindheit an zu unterstützen und zu fördern. In erster Linie durch die Eltern selbst und dann ergänzend zur Familie durch Erzieherinnen und Erzieher in den Tageseinrichtungen für Kinder. Letztgenannte sind mit ihrem ganzheitlichen und umfassenden Auftrag von Bildung, Erziehung und Betreuung wichtige Orte frühkindlicher Förderung, wenn sie sich daran orientieren, was Kindern gut tut und was ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entspricht. In diesem Sinne ist das Buch, das die kindliche Bildsprache Eltern sowie Erzieherinnen und Erziehern verständlich machen soll, ein guter Beitrag zur Entwicklungs- und Bildungsförderung von Kindern. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn Es ist immer noch ein wirklich unerforschtes Problem, was die Spontaneität' und Kreativität' von Kindern eigentlich ausmacht. Es verdeutlicht die Einseitigkeit und Blindheit von Forschung, dass sie sich zwar mit frühen mathematischen Vorstellungen bei Kindern beschäftigt, aber nicht mit den Formen ihrer Ästhetischen Weltwahrnehmung und Weltverarbeitung. Dieses wichtige Buch trägt dazu bei, die Bildsprache von Kindern zu erschließen und sich ihrer Aneignung von Welt zu nähern. Dr. Gerd E. Schäfer, Professor für Frühpädagogik an der Universität Köln 'Warum das Huhn vier Beine hat', das wissen Sie, wenn Sie das gleichnamige Buch von Herrn Philipps gelesen haben. Mit seiner Veröffentlichung hat er zwei Dinge geschaffen: Lesbar, fachlich überaus fundiert, komprimiert und ästhetisch sehr ansprechend ein Fachbuch für Erzieherinnen und Eltern, dem ich viele Leser wünsche. Der Entwicklung der kindlichen Kreativität und dem Verständnis für die kindliche Bildsprache eine ausgezeichnete Basis gelegt. Mechthild Frey-Brand, Institut für Lehrerfort- und Weiterbildung Mainz, Abteilung Sozialpädagogik Enge Vertraute von Knut Philipps sagen, das vorliegende Buch beinhalte sein Lebenswerk. Anders gesagt: Was ihm als Kunstpädagoge wichtig war, was er als Lehrer im Elisabethenstift Darmstadt unzähligen Studierenden vermittelte, was er in vielen Inhouse-Seminaren und im Rahmen der Heilpädagogischen Diagnostik in der europäischen Akademie für Heilpädagogik (EAH) Heilpädagoginnen und Heilpädagogen nahe brachte (und hoffentlich noch bringt!) all das findet sich in diesem Buch. Worum geht es? Im Mittelpunkt steht das Ansinnen, Kinderbilder in ihrer Ausdruckskraft, ja als eigene Sprache des Kindes, zu verstehen. Leidenschaftlich und begründet wendet sich Knut Philipps gegen eine leider heute noch verbreitete Unsitte, Kindern Malbücher oder Schablonen vorzugeben. Stattdessen komme es darauf an, die Entwicklung und Gestaltung eigener Sinnzeichen beim Kritzeln, Zeichnen oder Malen zuzulassen. Das Buch beinhaltet eine Fülle gut nachvollziehbarer Verstehenszugänge, wie beispielsweise zum Prägnanzdenken, zum anthropomorphen Denken, zur Raumauffassung. Etwa 180 farbige Kinderbilder bereichern die wissenswerte Theorie mit Beispielen. Ein Teil der Abbildungen stammt aus dem von Knut und Birgit Philipps gegründeten Archiv Kinderkunst, das über 2000 ausgewählte Original-Kinderzeichnungen enthält. Eltern und Pädagogen aller Art, aber auch jene, die vielleicht noch einmal biografisch zurückblicken möchten in die eigene Kritzel-, Zeichen- und Malentwicklung, sei dieses Buch zur Lektüre empfohlen: Warum das Huhn vier Beine hat. Dr. Dieter Lotz, Dozent für Heilpädagogik an der Europäischen Akademie für Heilpädagogik (EAH) und an der Fachschule für Heilpädagogik am Elisabethenstift Darmstadt Um es gleich vorweg zu sagen: Dieses Buch ist eine hervorragende Einführung in das Verständnis der Kinderzeichnung. Der Autor ist Kunstpädagoge, er lehrte an verschiedenen Hochschulen und ist ein ausgewiesener Kenner der bildnerischen Praxis von Kindern und Jugendlichen. Seit Jahrzehnten forscht Knut Philipps in diesem Bereich und legt nun im Alter von fast 70 Jahren seine Erkenntnisse in diesem wohl gestalteten Buch vor. Zielgruppe dieser Veröffentlichung sind zwar Erzieherinnen und Eltern. Die Darstellungen eignen sich aber auch einführend für Kunstpädagogik Studierende und Lehrerinnen und Lehrer, weil sie inhaltlich klar und präzise sind, einen sehr guten Überblick zur Kinderzeichnungsforschung vermitteln und alle wesentlichen Aspekte ansprechend illustrieren und erläutern. Die kunstpädagogische Botschaft und Überzeugung von Philipps ist, dass Kindern möglichst keine Schablonen, Klischeezeichnungen wie Malbuchvorlagen oder Mandala-Vordrucke vorgelegt werden sollten. Philipps widerlegt zudem viele Vorurteile und auch frühere Forschungsansätze, etwas dass ein Kind bei einer normalen' Entwicklung in einem bestimmten Alter eine ganz bestimmte Stufe des bildnerischen Gestaltens erreicht haben müsse. Solche Stufen- und Phasentheorien bezeichnet er aktuellen Forschungen entsprechend als überholt, weshalb er auch nicht von Schemata, sondern von Sinnzeichen spricht. (Ein gezeichnetes Huhn kann als Tier vier Beine haben.) Insbesondere ist beim Lesen die Achtung des Autors vor den bildnerischen Produkten der Kinder zu spüren sowie die Hingabe, mit der er sich den typischen Elementen der Kinderzeichnung mit hervorragendem Bildmaterial und präzise erläuternden Texten nähert, wie etwas anthropomorphes Denken, Prägnanzdenken, Röntgenbild, Darstellung von Bewegung, Menschendarstellung, Größenverhältnisse, so einige der Kapitelüberschriften. Auch grundsätzliche Phänomene und Herausforderungen bildnerischen Gestaltens werden dargestellt, etwa Farbe, Raumauffassung oder Magische Sinnzeichen, ein Aspekt, der immer wieder in Kinderzeichnungen zu finden ist, der aber beispielsweise von der kognitionsorientierten Kinderzeichnungsforschung vernachlässigt wird. Zudem werden grundsätzliche kunstpädagogische Themen behandelt, etwa die Frage, inwieweit Erwachsene eine Kinderzeichnung analysieren sollten und können oder wie stark die Lebens-)Geschichte zum Verständnis eines Bildes eine Rolle spielt. Zusammengefasst kann dieses ansprechende und zugleich lehrreiche Buch, das nur über die angegebene Website und nicht über den Buchhandel zu beziehen ist, allen empfohlen werden, die sich für Kinderzeichnungen interessieren. Prof. Dr. G. Peez, Universität Duisburg-Essen, FB Kunst-Design Selten hat m…