

Beschreibung
Die vermehrten Mittel fur Wissenschaft und Forschung bilden einen der Schwerpunkte der Bundesbudgets der letzten Jahre. Die Steigerung der hierfur aufgewendeten Betrage geht weit uber das allgemeine Budget wachs tum hinaus. An den wissenschaftlichen Hochschule...Die vermehrten Mittel fur Wissenschaft und Forschung bilden einen der Schwerpunkte der Bundesbudgets der letzten Jahre. Die Steigerung der hierfur aufgewendeten Betrage geht weit uber das allgemeine Budget wachs tum hinaus. An den wissenschaftlichen Hochschulen sind Milliarden betrage investiert und es sollen auch in Zukunft - entsprechend den Mog lichkeiten im Rahmen des Gesamtbudgets - aUe [inanziellen Anstrengungen unternommen werden, damit die osterreichische Wissenschaft international nicht zuruckbleibt bzw. dort, wo dies erforderlich, verlorenen Boden aufholt. Die betrachtlichen Mittel, die schon bisher fur die Hochschulen aufgewendet wurden, noch mehr aber die Forderungen und Wunsche der Wissenschaftler fur die Zukunft, verlangen nach einer rationalen Durchdringung der Struktur der Hochschulen. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund: Einer seits sollen verbesserte Planungsunterlagen bereitgestellt werden, die eine sachlich fundierte, gezielte Forderung einzelner Wissenschaften oder Projekte gestatten. Andererseits sollen ausreichend detaillierte, aber auch aggregier bare Nachweise der Mittelverwendung geliefert werden; die Forderung von Wissenschaft und F orschung macht aus Verantwortung gegenuber der Ge sellschaft, die die [inanziellen Mittel aufzubringen hat, eine besonders sparsame und zweckma/1ige Verwendung der Gelder erforderlich.
Autorentext
Professor Dr. Gerhard Knolmayer ist Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftsinformatik an der Universität Bern.
Inhalt
I. Ziele und Determinanten des Abrechnungssystems an Hochschulen.- 1. Ziele des Abrechnungssystems.- 2. Determinanten des Abrechnungssystems.- a) Das Erfordernis einer Ausgabenverrechnung.- b) Das Erfordernis einer Kostenverrechnung.- ?) Die Notwendigkeit der Ermittlung von Istkosten.- ?) Die Notwendigkeit der Ermittlung von Plankosten.- c) Das Erfordernis der gesonderten Berücksichtigung fixer Kosten.- d) Das Erfordernis der Berücksichtigung der Ausbildungsqualität.- II Überblick Über das Abrechnungssystem.- III. Die Kostenträger.- 1. Das Problem.- 2. Die Aktivitäten der Hochschulinstitute.- a) Die Aktivitäten im einzelnen.- ?) Die Forschung.- ?) Die Lehre.- ?) Die Ausbildung.- ?) Die öffentlichen Dienste.- ?) Die Verwaltung.- b) Zusammenfassende Darstellungen der Aktivitäten.- c) Der aus den Aktivitäten folgende Abrechnungszeitraum.- IV. Die Gliederung der Rechnungsgrössen.- 1. Die Einteilungsgesichtspunkte.- 2. Das Prinzip der relevanten Ausgaben.- 3. Die zu verrechnenden Beträge nach ihrem Inhalt (Ausgabenund Kostenarten).- a) Der österreichische Einheitskontenrahmen als Ausgangspunkt.- b) Die Ausgaben- und Kostenarten im einzelnen.- ?) Personalausgaben bzw. -kosten.- ?) Ausgaben bzw. Kosten der Anschaffung wissenschaftlicher Literatur.- ?) Ausgaben bzw. Kosten von wissenschaftl. Anlagen.- ?) Ausgaben bzw. Kosten von Verwaltungsapparaten und Einrichtungen.- ?) Ausgaben bzw. Kosten von Verbrauchsmaterialien und Büromaterial.- ?) Ausgaben bzw. Kosten der Raumnutzung.- ?) Sonstige Verwaltungsausgaben bzw. -kosten.- c) Die vom bisherigen Abrechnungssystem ausgehende Umgliederung der Ausgaben.- 4. Die zu verrechnenden Beträge nach ihrer Zurechenbarkeit.- a) Die Zurechnung der Ausgaben.- b) Die Zurechnung der Kosten.- ?) Projekteinzelkosten.- ?) Projektgemeinkosten.- V. Die Kostenstellen.- 1. Das Problem.- 2. Die Institutseinzelkosten.- a) Die Bibliothek.- b) Kostenstellen für wissenschaftliche Apparate.- c) Das Sekretariat (Die Verwaltung i. e. S.).- d) Die Kostenstelle Raum .- 3. Die Institutsgemeinkosten.- a) Die Dekanate.- b) Das Rektorat und der akademische Senat.- c) Die Universitätsbibliothek.- d) Das Rechenzentrum.- e) Die Universitätsturnanstalt.- f) Die Quästur.- g) Die Kostenstelle Raum .- VI. Die Ermittlung der Plankosten.- 1. Die Ermittlung der Mengengerüste.- a) Aktivitäten- bzw. Projektplanung.- b) Die Basiszeitverwendungstabelle.- c) Die Sollzeitbedarfstabeile und die Planbestelliste.- 2. Die Bewertung.- 3. Der Zusammenhang zwischen Planausgaben und Plankosten.- 4. Der Sollinstitutsabrechnungsbogen als zusammenfassende Darstellung von Planausgaben und Plankosten.- VII. Istkostenermittlung und Abweichungsanalyse.- 1. Die Ermittlung der Mengengerüste.- a) Aktivitäten- bzw. Projektaufschreibungen.- b) Die Istzeittabelle und die Verbrauchsliste.- 2. Die Bewertung.- 3. Der Ist-Institutsabrechnungsbogen als zusammenfassende Darstellung von Istausgaben und Istkosten.- 4. Abweichungsanalyse.- VIII. Zusammenfassung der Benötigten Unterlagen, der Aufzustellenden Abrechnungsbögen und Systembeurteilung.- 1. Die Unterlagen.- 2. Die Abrechnungsbögen.- 3. Systembeurteilung.- IX. Abrechnung eines Modellinstituts.- 1. Vorbemerkungen.- 2. Die Errechnung der Basiszeiten.- 3. Die Festlegung der Sollzeiten.- 4. Der Soll-Institutsabrechnungsbogen.- a) Planung der relevanten Ausgabenarten.- b) Planung der Gesamtkosten, gegliedert nach Kostenarten.- c) Umlage der Sollkosten auf einzelne Aktivitäten.- d) Umlage der Kostenstellen auf die Aktivitätsgruppen.- e) Zur Organisation des Institutsabrechnungsbogens.- 5. Die Ist-Zeittabelle.- 6. Der Ist-Institutsabrechnungsbogen.- a) Die Ist-Ausgaben.- b) Die Ist-Kosten und ihre Umlage.- 7. Abweichungsanalyse und -bericht.- X. Ausbildungsintensitäts-, Ausgebildetenzahlund Ausbildungsabweichung.- 1. Problemstellung.- 2. Ausbildungsintensitätsabweichung.- a) Ausbildungsintensitätsabweichung bei Ausbildungsaktivitäten mit ausschließlich aktivitätsvariablen Zeitaufwe